Über uns

Organisation

Von Migrant*innen für Migrant*innen – gemeinsam für Teilhabe, Empowerment und Chancengerechtigkeit.

Wir sind eine migrantische Selbstorganisation und haben unseren Verein gegründet, um die Selbstermächtigung, Teilhabe und Chancengerechtigkeit von Migrant*innen und Geflüchteten zu fördern.

Unsere Arbeit basiert auf dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir bieten niedrigschwellige und kultursensible Unterstützung von Migrant*innen für Migrant*innen an. Dabei schaffen wir Räume für Austausch, Orientierung, Bildung und gegenseitige Unterstützung – unabhängig von staatlichen Institutionen.

Wir richten uns sowohl an neu zugewanderte Menschen als auch an Migrant*innen und Geflüchtete, die bereits seit längerer Zeit in Deutschland leben. Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Rechte zu kennen, selbstbewusst wahrzunehmen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Wir sind überzeugt, dass Wissen und Empowerment wichtige Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe sind. Deshalb fördern wir den Zugang zu Informationen, stärken individuelle Ressourcen und unterstützen Menschen dabei, ihre eigenen Interessen zu vertreten.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf politischer Bildung und demokratischer Teilhabe. Dabei handeln wir parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig.

Wir setzen uns für eine vielfältige, solidarische und gerechte Gesellschaft ein. Rassismus, Sexismus und jede Form von Diskriminierung treten wir entschieden entgegen. Mit unserer Arbeit möchten wir dazu beitragen, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und die gesellschaftliche Teilhabe von Migrant*innen und Geflüchteten nachhaltig zu stärken.

UNSER VORSTAND

Shafi Sediqi

Ich wurde in Afghanistan geboren und verbrachte meine Jugend im Iran, bevor ich 2013 nach Deutschland kam. Nach dem Erlernen der deutschen Sprache absolvierte ich das Fachabitur und studierte anschließend Maschinenbau – als Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Zum MSN e.V. kam ich 2019, als ich an einer Veranstaltung zur Passbeschaffung mit dem afghanischen Konsul im Haus am Dom teilnahm. Dieses Engagement hat mich bewegt, Mitglied zu werden – und seit 2025 bin ich im Vorstand tätig.

Sarmina Stuman

Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen und habe Soziale Arbeit (BA) und Bildungswissenschaften (MA) studiert und war Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

2018 gründete ich mit anderen Afghan*innen aus der Diaspora zusammen MSN e.V. und bin seit dem im Vorstand tätig.

Meine Arbeit ist community-basiert, auf Graswurzelebene verankert und von intersektionalen sowie dekolonialen Ansätzen geprägt.